Ariadne auf Naxos
Richard Strauss
Neuproduktion der OnR.
Oper in einem Aufzug, nebst einem Vorspiel.
Libretto von Hugo von Hofmannsthal.
Uraufgeführt am 4. Oktober 1916 an der Wiener Hofoper.
Eine Koproduktion mit der Opéra de Dijon.
Details
Colmar
Théâtre municipal de Colmar
Mulhouse
La Sinne
Straßburg
Opéra
Einschließlich Pause.
Damit Sie sich besser auf die Werke einstimmen können, die Sie gleich erleben werden, laden wir Sie ein, eine Stunde vor der Vorstellung an einem „Prolog“ teilzunehmen – einer kurzen Einführung von 30 Minuten.
Besetzung
Musikalische Leitung Christoph Koncz Inszenierung Myriam Marzouki Choreografie Jean-François Kessler Bühnenbild Alex Eales Kostüme Laure Mahéo Licht Fabrice Kebour Dramaturgie Sébastien Lepotvin Orchestre national de Mulhouse
Künstler·innen
Primadonna, Ariadne Eugénie Joneau Der Tenor, Bacchus AJ Glueckert Zerbinetta Julie Roset Der Komponist Dorottya Lang Ein Musiklehrer Jochen Kupfer Der Haushofmeister Christian Heller Der Tanzmeister Lucas Pauchet Der Perückenmacher Eduard Ferenczi Gurban Lakai Jiawen Li Harlekin James Newby Scaramuccio Aleksandre Khukhushvili Truffaldin Antoine Foulon Brighella Arwen Tanguy Najade Naïma Wanshe Dryade Lucy Evans Echo Jessica Hopkins
Über das Stück
Ariadne auf Naxos ist eine Oper über die Oper. Der Komponist Richard Strauss und der Dichter Hugo von Hofmannsthal, ein legendäres Zweigespann der Operngeschichte, setzen sich hier mit den Qualen des Schaffensprozesses auseinander: Im Prolog erleben wir die letzten Vorbereitungen für eine Oper rund um die Figur der Ariadne, gefolgt von deren Uraufführung. Nur läuft nichts wie geplant: Der mysteriöse Auftraggeber ändert wenige Minuten vor Beginn der Vorstellung die Aufführungsbedingungen. Umgehend müssen sich alle neu erfinden. Das Theater im Theater, geprägt von beißendem Humor und faszinierender Wirklichkeit lässt das Stück uns tief in die Dringlichkeit des Schaffens eintauchen.
Versiert im Aufeinandertreffen von überlieferten Mythologien und zeitgenössischer Verankerung findet die Regisseurin Myriam Marzouki in dieser Geschichte eine perfekte Gelegenheit für eine reflexive Mise en abyme, in der Realität und Fiktion unaufhörlich aufeinanderprallen, bis uns der Kopf schwirrt. So vermag sie dem Publikum das subtile Gleichgewicht zwischen künstlerischer Freiheit und äußeren Zwängen zu vermitteln. Im Orchestergraben zelebriert Christoph Koncz die Dichte von Strauss’ Komposition, seine Liebe zu den Gesangsstimmen, sein orchestrales Genie und den ganz und gar Mozart’schen Glanz dieser Oper. Die Absolventin des Opernstudios Eugénie Joneau gibt hier ihr Debüt in der Titelrolle, an der Seite einer hochkarätigen internationalen Besetzung.
In deutscher Sprache
Übertitel in Französisch und Deutsch.










