Arsmondo

Und dennoch erhebe ich mich

10. bis 25. März 2027

Und wenn Kunst und Kulturstätten dazu beitragen könnten, die Welt wieder in Ordnung zu bringen? Genau darauf setzt Arsmondo wieder einmal, in der Überzeugung, dass das gemeinsame Erleben von Kunst eine wirkmächtige Kraft darstellt, uns auf das zu besinnen, was uns verbindet. In den letzten fünf Jahren hat das von der Opéra national du Rhin getragene interdisziplinäre Festival große transnationale Kulturen erkundet. Nun beginnt es einen neuen Zyklus rund um Fragen, die unsere Gesellschaften durchziehen – in einer Zeit, in der Bindungen brüchig werden und unsere Gemeinschaften nach neuen verbindenden Elementen suchen.

„Und dennoch erhebe ich mich“, dieser Vers der Dichterin Maya Angelou dient dieser ersten Ausgabe als Kompass. Sie ist eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Resilienz, Heilung und Fürsorge – Worte, die keine Niederlagen bezeichnen, sondern das Wachsen aus einer Verletzung heraus. Mit Konzerten, Ausstellungen, Performances, Filmvorführungen, Vorträgen und Workshops zum Mitmachen laden Künstler⋅innen und Denker⋅innen uns im Frühjahr 2027 ein, zu erkunden, was es gegenwärtig bedeutet, Zerrissenes wieder zusammenzufügen – und welche Kraft darin liegt, dies gemeinsam zu tun.

Das vollständige Programm des Arsmondo-Festivals wird im Februar 2027 bekannt gegeben.