Das Paradies und die Peri
Robert Schumann
Neuproduktion der OnR.
Weltliches Oratorium in drei Teilen.
Libretto von Emil Flechsig und Robert Schumann,
nach Lalla Rookh von Thomas Moore.
Uraufgeführt am 4. Dezember 1843 am Gewandhaus zu Leipzig.
Konzertfassung.
Eine Koproduktion mit Les Siècles und dem Atelier lyrique de Tourcoing.
Details
Straßburg
Opéra
Ohne Pause.
Damit Sie sich besser auf die Werke einstimmen können, die Sie gleich erleben werden, laden wir Sie ein, eine Stunde vor der Vorstellung an einem „Prolog“ teilzunehmen – einer kurzen Einführung von 30 Minuten.
Besetzung
Musikalische Leitung Antonello Manacorda Raumgestaltung, licht Bertrand Couderc Dramaturgie Karin Serres Chœur de l’Opéra national du Rhin, Orchestre philharmonique de Strasbourg
Künstler·innen
La Péri Nikola Hillebrand Ténor solo, Quatuor vocal Mauro Peter Baryton solo, L’Homme Huw Montague Rendall L’Ange, Alto solo Anthea Barać Gazna, Quatuor vocal Frederic Jost La Jeune Femme, Quatuor vocal Alysia Hanshaw Mezzo-soprano solo, Quatuor vocal Inès Prevet Le Jeune Homme, Quatuor vocal Pierre Romainville
Über das Stück
Das Paradies und die Peri entführt uns mitten in die europäische Romantik und den Orientalismus des 19. Jahrhunderts. Robert Schumann greift hier eine Erzählung aus Moores Roman auf, in dem verschiedene Geschichten, ähnlich wie in Tausendundeiner Nacht, ineinander verschachtelt sind. Wir folgen der Initiationsreise einer Peri, einem Wesen aus der persischen Mythologie, das aus dem Paradies verbannt wurde und sich nun nach ewiger Vergebung sehnt. Um ins himmlische Reich zu gelangen, muss die Peri das kostbarste Geschenk vor den Toren des Himmels erbringen. Ihre Abenteuer führen sie um die ganze Welt auf der Suche nach Liebe, Unschuld und Erlösung. Die Partitur für Solistin, Chor und Orchester entfaltet sich in einer strahlenden Atmosphäre, geprägt von vollen Harmonien und majestätischen Orchesterklängen. Fernab von jeglicher Bildhaftigkeit beschwört Schumann zwischen Begeisterung und mystischer Stimmung eine wundersamen Welt herauf. In der Titelrolle bringt die Sopranistin Nikola Hillebrand unter der Leitung von Antonello Manacorda, einem Meister des Schumann-Repertoires, die traumhafte Atmosphäre dieses bedeutenden Werks zur Geltung, das sich zwischen Oratorium, Oper und Lied bewegt. Die elegante Inszenierung und Lichtgestaltung von Bertrand Couderc erzählt ihrerseits vom allmählichen Aufstieg dieser zielstrebigen Seele, die sich auf die Suche nach dem Absoluten begibt.
In deutscher Sprache
Französische Übertitel.







