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Die Ausbildung

Das Opernstudio bietet acht jungen Opernsänger⋅innen, zwei Pianist⋅innen und einer assistierenden Dirigentin eine zusätzliche Ausbildung, um ihre Fähigkeiten zu stärken und ihre angehenden Berufskarrieren zu beschleunigen.

Eine Ausbildung der Spitzenklasse in Colmar

Ein bis zwei Jahre lang vertiefen die aus zahlreichen Bewerbungen aus aller Welt ausgewählten Künstler⋅innen des Opernstudios ihr künstlerisches und technisches Wissen in Meisterklassen und abwechslungsreichen Fortbildungen. Die in Colmar angebotene Exzellenz-Ausbildung geht auf die aktuellen Anforderungen der Bühnenberufe ein und zielt darauf ab, die berufliche Integration jedes neuen Jahrgangs bestmöglich zu unterstützen. In der Spielzeit 21/22 wurde auch ein Platz für ein neues Dirigatstalent geschaffen.

Künstlerische Interventionen während der gesamten Spielzeit

Im Laufe ihrer Ausbildung haben die jungen Künstler⋅innen des Opernstudios die Möglichkeit, neben professionellen Sänger⋅innen auf der Bühne zu stehen und unter der Leitung von renommierten Regisseur⋅innen und Dirigent⋅innen zu arbeiten. In der aktuellen Spielzeit wirken die Sänger⋅innen und Pianist⋅innen bei den Uraufführungen der Kinderoper Die Mondträumer und der Wanderoper Das Kind und der Zauberspuk mit, letztere geht auf Tournee in der Region Grand Est. Ihr Können zeigen sie zudem bei einigen Liederabenden im Rahmen unserer Opernstunden. Die junge Dirigentin wird bei mehreren Produktionen als Assistentin tätig sein und bei einer öffentlichen Aufführung von Braunfels' Die Vögel selbst am Pult des OPS stehen


Die Vorsingen für die Aufnahme in das Opernstudio in der Spielzeit 2020/21 sind jetzt geschlossen.

Die Bewerbungen werden für den Spielzeit 2021/22 im November 2021 öffnen.

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Musikalischer Direktor

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Vincent Monteil

Vincent Monteil begann seine musikalische Ausbildung an den Konservatorien von Angers und Rueil-Malmaison, um sie an der Sorbonne fortzusetzen und sein Können in den Dirigierkursen für Orchester von Gérard Devos und Pierre Dervaux zu perfektionieren. Von 1991 bis 1996 war er als musikalischer Assistent bei Michel Plasson am Capitole von Toulouse tätig. 1996 schloss er sich dem Orchestre philarmonique de Nice an und dirigierte dort sechs Jahre lang jährlich etwa 30 Vorstellungen. Von 1999 bis 2003 arbeitete er eng mit der Staatsoper Prag zusammen, unter anderem als Gastdirigent für französische Oper. Beim Kulturfestival Prager Frühling 2002 dirigierte Vincent Monteil die Opern Carmen, Robert le Diable und Ariane et Barbe-Bleue, die auch für eine CD aufgezeichnet wurden. Diese Prager Opernaufnahmen veranlassten Sir John Eliot Gardiner dazu, ihn für die Produktion von Ariane et Barbe-Bleue nach Zürich einzuladen. 2005 beauftragte ihn die Association française d'action artistique (seit 2006 Culturesfrance und seit 2011 Institut français), französische Musik im Rahmen des Programms Un chef, un orchestre über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen. Er dirigierte Opern und Konzerte in der Republik Tschechien, Ungarn, Georgien, Serbien, Russland, Spanien, Italien, Deutschland und Kanada. 2012 wurde er zum künstlerischen Leiter des Festivals Cantiere Internazionale d'Arte di Montepulciano in der Toskana ernannt. Seit 2008 ist er als musikalischer Direktor des Opernstudios und als musikalischer Berater an der Opéra national du Rhin tätig.


Jahrgang 2018/19

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