Pelléas et Mélisande
Claude Debussy
Neuproduktion der OnR.
Lyrisches Drama in fünf Akten.
Libretto von Maurice Maeterlinck.
Uraufgeführt am 30. April 1902 an der Opéra-Comique in Paris.
In Koproduktion mit der Opéra national de Lyon, dem Théâtre national de l’Opéra-Comique und der Opéra de Dijon.
Details
Mulhouse
La Filature
Straßburg
Opéra
Einschließlich Pause.
Damit Sie sich besser auf die Werke einstimmen können, die Sie gleich erleben werden, laden wir Sie ein, eine Stunde vor der Vorstellung an einem „Prolog“ teilzunehmen – einer kurzen Einführung von 30 Minuten.
Besetzung
Musikalische Leitung Louis Langrée Inszenierung Richard Brunel Bühnenbild Stephan Zimmerli Kostüme Nathalie Pallandre Licht Laurent Castaingt Dramaturgie Catherine Ailloud-Nicolas Chœur de l’Opéra national du Rhin, Orchestre national de Mulhouse
Künstler·innen
Pelléas Guillaume Andrieux Mélisande Lauranne Oliva Golaud Stéphane Degout Geneviève Lucile Richardot Arkel Edwin Crossley-Mercer Yniold Céleste Pinel Ein Hirte, der Arzt Jiawen Li
Über das Stück
Am Ufer eines Weihers im dunklen Wald begegnet Prinz Golaud der geheimnisvollen Mélisande. Er heiratet sie, überwältigt von ihrer Schönheit, aber auch von den Geheimnissen, die die junge Frau zu bergen scheint. Im Schloss d’Allemonde zieht Mélisande alle Blicke auf sich: die von Arkel, dem blinden, aber klar denkenden Großvater, von Geneviève, der Mutter, von Yniold, dem manipulierten Kind, sowie auch von Gollauds Halbbruder, dem zarten Pelléas, mit dem Mélisande das Leben in dem alten Anwesen erkundet. Bis sie die krankhafte Eifersucht ihres Gatten wecken.
In dieser von Symbolik geprägten Erzählung ist die Beziehung zwischen Pelléas und Mélisande voller träumerischer Nebelschwaden, zweideutiger Bekenntnisse und schwer fassbarer Züge. Eine Atmosphäre, die sich auch in Debussys Musik aus flüchtigen Klangtexturen, schwerelosen Harmonien und intimen Klangfarben widerspiegelt.
Der Regisseur Richard Brunel zaubert eine beklemmende Welt auf die Bühne, aus der Mélisande verzweifelt zu entfliehen sucht. Inspiriert von der bedrückenden Architektur eines Sanatoriums und eines Panoptikums inszeniert er die Oper als Geschichte von Gefangenschaft und zerfallender Macht. Im Orchestergraben widmet Louis Langrée sich den kontrastierenden Klangtexturen dieser großartigen Musik, die von einer bemerkenswerten Besetzung interpretiert wird, darunter Stéphane Degout, der nach einem legendären Pelléas nun einen faszinierender Golaud verkörpert.
In französischer Sprache
Übertitel auf Französisch und Deutsch.










