Karneval der Tiere
Edouard Hue, Věra Kvarčáková & Jérémy Galdeano
Histoires naturelles von Edouard Hue. Uraufführung.
Carnaval von Věra Kvarčáková und Jérémy Galdeano. Uraufführung.
Programm für das gesamte Ensemble.
Aufführung mit aufgezeichneter Musik und Live-Klavierbegleitung.
Details
Mulhouse
La Sinne
Straßburg
Opéra
Damit Sie sich besser auf die Werke einstimmen können, die Sie gleich erleben werden, laden wir Sie ein, eine Stunde vor der Vorstellung an einem „Prolog“ teilzunehmen – einer kurzen Einführung von 30 Minuten.
Tauchen Sie ein in den kreativen Prozess, indem Sie bei den Proben dabei sind.
Programm
Histoires naturelles
Choreografie und Kostüme Edouard Hue Musik Maurice Ravel Originalmusik und Klavier Jonathan Soucasse Dramaturgie Hugo Roux Licht Arnaud Viala
Carnaval
Choreografie Jérémy Galdeano, Věra Kvarčáková Musik Camille de Saint-Saëns Originalmusik Davidson Jaconello Kostüme Bregje Van Balen Licht Arnaud Viala
Über das Stück
Zwei außergewöhnliche künstlerische Teams präsentieren dieses neue Diptychon des Balletts der Opéra national du Rhin, in dem sie die Metaphorik der Tierfabeln ergründen: das preisgekrönte Duo Věra Kvarčáková und Jérémy Galdeano (Concours des jeunes chorégraphes 2024), sowie Edouard Hue, der für seine Erkundung der Extreme und die emotionale Wucht seiner Arbeit gefeiert wird.
Erstere haben gemeinsam mit dem Komponisten Davidson Jaconello eine musikalische und choreografische Neuinterpretation des Karnevals der Tiere entwickelt: In einer Analogie zu Orwells Farm der Tiere greifen sie Saint-Saëns' malerische Stücke auf, von der anmutigen Variation des Schwans bis zum lebhaften Flug der Vögel, und beleuchten darin wie durch einen vergrößernden Spiegel unser komplexes Verhältnis zur Macht.
Edouard Hue zeigt uns seine choreografische Lesart der Histoires naturelles von Maurice Ravel. Fünf kurze, ironische Stücke für etwa zehn Tänzerinnen und Tänzer, die der Pianist Jonathan Soucasse mit Live-Elektronik neu gestaltet. All dies in der intensiven und präzisen Welt Edouard Hues, der durch die Verbindung von urbanen und klassischen Tanzformen die Grenzen von Körper und Bewegung ausreizt.








