Details

Ort

Strasbourg

Cinéma Odysée
Termine
26 März01 Apr. 2019
Info

Auskunft und Karten auf der Website des Cinema Odyssée

Über das Stück

Damián Szifrón Relatos Salvajes Di 26. März 20 Uhr
Luis Puenzo La historia oficial Mi 27. März 20 Uhr
Pablo Agüero Eva no duerme Mo 1. April 20 Uhr
Wild tales – Jeder dreht mal durch (Relatos salvajes)

Von Damián Szifrón – 2014 – 122 Min. – Original mit frz. Untertiteln

Mit Ricardo Darín, Leonardo Sbaraglia, Darío Grandinetti, Érica Rivas… Diese rabenschwarze Komödie von Damián Szifrón schaffte es 2014 in die offizielle Auswahl der Filmfestspiele von Cannes. In sechs Episoden erzählt sie von der Gewalt, zu der Menschen in extremen Situationen fähig sind, in denen soziale Konventionen nicht mehr gelten. Der Film stellt die Schwächen unserer heutigen Gesellschaft mit vernichtendem Humor bloß. Relatos Salvajes wurde in Argentinien zu einem großen Erfolg und war nach wenigen Monaten einer der beliebtesten Filme Südamerikas.


Die offizielle Geschichte (La historia oficial)

Von Luis Puenzo – 1985 – 112 Min. – Original mit frz. Untertiteln
Mit Norma Aleandro, Héctor Altiero, Chunchuna Villafañe, Chela Ruíz…

Am 24. März 1986, genau zehn Jahre nach dem Militärputsch, der Isabel Perón stürzte, erhielt La Historia oficial den ersten Oscar, der jemals an einen argentinischen Film vergeben wurde. Luiz Puenzos bedeutsamer Film beschäftigt sich mit der stillschweigenden Komplizenschaft durch Wegschauen und Schweigen. Eine Geschichtslehrerin entdeckt die geschäftlichen Verbindungen ihres Ehemannes zur Militärdiktatur, die Herkunft ihrer Adoptivtochter, die von ihrer Freundin erlittene Folter und versteht schließlich das Ausmaß ihrer Schuld und die Realität, in der sie lebt. Norma Aleandro wurde für die Hauptrolle 1985 in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet.


Eva doesn't sleep (EVA NO DUERME)

Von Pablo Agüero – 2015 – 85 Min. – Original mit frz. Untertiteln
Mit Gael García Bernal, Denis Lavant, Daniel Fanego, Imanol Arias, Ailín Salas...

Nach dem blutigen Militärputsch von 1955 beschließt die Junta, den balsamierten Leichnam von Evita Perón verschwinden zu lassen, um – drei Jahre nach ihrem Tod im Alter von 33 Jahren – einen Personenkult zu verhindern. Das Schicksal der toten Evita, die von den einen geliebt, von den anderen gehasst wurde, wird zu einer großen Herausforderung, denn die Lebenden scheinen wie besessen von ihr. Pablo Agüeros spannender Film erzählt die unglaubliche, tragische Transatlantikreise eines Körpers, der zum Gegenstand heftiger Leidenschaften wird. Er basiert auf der wahren Geschichte des Verschwindens und Wiederauftauchens der weiblichen Ikone Argentiniens und war auf zahlreichen großen Festivals zu sehen.