Michel Capperon
ChorleiterMichel Capperon erhielt Klavierunterricht bei Marcel Ciampi, Dominique Merlet und Ginette Doyen. Er ist auch Schlagzeuger und unterrichtete beide Instrumente während seines Dirigierstudiums bei Jean-Sébastien Béreau in Straßburg. 1983 wurde er Korrepetitor am Théâtre des arts in Rouen; im darauffolgenden Jahr ernannte Paul Éthuin ihn zu stellvertretenden Dirigenten und Chorleiter. Er dirigierte La Belle Hélène von Offenbach, Der Zigeunerbaron von Johann Strauss, Ciboulette von Reynaldo Hahn, The Rape of Lucretia von Britten, La Chèvre de M. Seguin von Henri Tomasi, La Dame blanche von Boieldieu, aber auch Ballette wie Dornröschen von Tschaikowsky und Aschenbrödel von Prokofjew. In der Spielzeit 2003-2004 sprang er an der Opéra national du Rhin bei einer Aufführung von L'Italiana in Algeri spontan für Cyril Diederich ein; ferner dirigierte er Glucks La Clemenza di Tito mit den Jeunes Voix du Rhin sowie mehrere Konzerte. 1990 wurde er bei der Oper von Avignon als Chorleiter engagiert. Parallel dazu leitete er die Chöre bei den französischen Festspielen Les Chorégies d'Orange an der Seite von Dirigenten wie Georges Prêtre, Jeffrey Tate, Marek Janowski und Michel Plasson. Im Sommer 2000 unternahm er eine Europatournee mit dem Chor Voices of Europe, dem 90 junge Europäer aus neun „europäischen Kulturhauptstädten" angehören. Seit September 2001 leitet Michel Capperon den Chor der Opéra national du Rhin und bereitet ihn auf sämtliche Opernaufführungen vor; hierdurch hat er sich ein stattliches Repertoire erarbeitet.


