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Bruno Bouché

Künstlerischer Leiter


Bruno Bouché trat 1989 in die Tanzschule der Pariser Oper ein. 1996 wurde er mit dem Rang „Quadrille“ im Ballettensemble der Pariser Oper engagiert. Im Januar 1999 stieg er zum Rang „Coryphée“ und 2002 zum „Sujet“ auf. Er tanzte unter anderem in Stücken von George Balanchine, Pina Bausch, Maurice Béjart, Kader Belarbi, William Forsythe, Jiří Kylián, Rudolf Noureev, Marius Petipa, Roland Petit, Angelin Preljocaj, Laura Scozzi und Saburo Teshigawara. Neben seiner Tätigkeit an der Pariser Oper wurde er oft eingeladen, in den Gruppen der Solotänzer zu arbeiten, sei es in Europa, den USA oder Japan.

Seit 1999 ist Bruno Bouché künstlerischer Leiter von „Incidence Chorégraphique“, das die choreografischen Arbeiten von Tänzern und Tänzerinnen der Pariser Oper (wie José Martinez und Nicolas Paul) produziert. Diese werden regelmäßig in Frankreich, Spanien, Italien, Japan sowie unlängst auch in Israel (im Suzanne Dellal Center in Tel Aviv und beim Karmiel Dance Festival) und in der Türkei (an der Oper und im Centre Culturel Français in Istanbul) aufgeführt.  

Seit 2003 kreiert Bruno Bouché eigene Choreografien, darunter Bless – ainsi soit IL (2010, Suzanne Dellal Theater Tel Aviv), Elegie (2011, mit David Grimal und seinem Orchester Les Dissonances), Nous ne cesserons pas (2011, Stiftung Georges Cziffra) und From the Human Body (2012, Théâtre de Fontainebleau). Bei der Veranstaltung „Percussions et Danse“ an der Pariser Oper präsentierte er 2013 im Palais Garnier SOI- Ătman und Music for Pieces of Wood. 2014 stellte er ebenfalls im Palais Garnier im Rahmen von „Musique et Danse“ Yourodivy vor. Bruno Bouché arbeitete ferner mit dem Künstler JR an dessen Film Les Bosquets sowie bei einem Fotoshooting mit Tänzern auf dem Dach des Palais Garnier. Im März 2015 wurden im Palais Garnier seine Choreografien Amores 4 und Dance Musique 3-2-1 uraufgeführt. Bei der Israel Tour 2015 zeigte er Between light and nowhere im Suzanne Dellal Theater in Tel Aviv.

2013 übernahm Bruno Bouché die künstlerische Leitung des Festivals „Les Synodales“ in Sens sowie des Tanzprogramms des dortigen Stadttheaters und des Choreografie-Wettbewerbs für junge Kompanien im Bereich zeitgenössischer Tanz. 2014-15 leitete er, unterstützt von Laura Gédin, das Choreografie-Projekt des Programms „Dix moi d’école et d’Opéra“ und führte zum Abschluss eines Workshops mit Schülern einer 6. Klasse im Großraum Paris das Ballet Ça manque d’amour auf. In der Saison 2015-16 beteiligte er sich auf Wunsch von Benjamin Millepied an der ersten Choreografie-Akademie der Pariser Oper. Im Juli 2016 wurde Bruno Bouché zum Direktor des CCN/Balletts der OnR ernannt, ein Posten, den er im September 2017 offiziell antritt.

Foto Klara Beck